Speichel-Hormontest

Der Speichel-Hormontest ist für den Patienten eine sehr einfache Methode, die freien verfügbaren Hormone bestimmen zu lassen.

Sie können diese unabhängig von ihrem Arzt durchführen. Die Speichelprobe kann daheim durchgeführt werden und wird mit der Post ins Labor geschickt. Ich helfen Ihnen natürlich bei der Abwicklung, bis hin zur Beratung und Interpretation der Meßwerten.

 

Im Speichel messbare Hormone

 

Progesteron – menschliches, Körper-identisches Gestagen

... wird auch als Gelbkörperhormon bezeichnet. Obwohl die Rolle vom Progesteron für Frauen und Männer herausragend zu sein scheint, wird es trotzdem sehr oft in heutigen Behandlungsstrategien in seiner vielfältigen Bedeutung ignoriert.

Estradiol – E2 / Östradiol

... ist ein sehr „starkes“ Hormon. Deswegen sind hier bereits geringe Abweichungen besonders ernst zu nehmen. Estradiol spielt eine wichtige Rolle als Wachstumshormon und hat deshalb einen Einfluss auf die Zellteilung. Es ist außerdem das wichtigste weiblich prägende Hormon und ist beim Thema Geschlechtsentwicklung, Pubertät, Libido und Körperbau maßgeblich beteiligt.

Estriol – E3 / Östriol

... bezeichnen Fachleute gerne als Schleimhauthormon, denn es dient der Befeuchtung aller Schleimhäute im Körper (nicht nur der Vagina). Die Schleimhaut im Körper von Männern, Säuglingen und Kindern brauchen davon genauso viel aktives Estriol wie Frauen! Die Bedeutung von diesem Hormon ist vermutlich sehr viel größer als das bisher in der Hormon-Forschung angenommen worden ist.

Testosteron

... zählt zu den männlich prägenden Hormonarten (Androgene). Es hat Einfluss auf die Muskelkraft, auf Bindegewebe, Herzleistung und Skelett. Auch die männlichen und weiblichen Fortpflanzungsorgane sind abhängig von einem ausgewogenen Testosteronwert.

DHEA – Dehydroepiandrosteron

... wird in der Fachliteratur gerne als Stressausgleichs- und Immunhormon umschrieben.

Melatonin

... nennt man auch das Schlafhormon, denn es wird hauptsächlich in der Nacht aus dem Vorstufenhormon Tryptophan gebildet. Zu wenig Melatonin bedeutet flacher Schlaf und Wachzeiten. Zu viel Melatonin kann Albträume verursachen. Der aktive Gegenspieler ist das Cortisol. Daher spielt das Verhältnis beider Hormone eine Rolle, wenn wir tief und erholsam schlafen können - oder nicht.

Cortisol

...wird von den Nebennieren ausgeschüttet und ist unser „Stresshormon“. Die Nebennieren werden geschwächt durch Stress und sind auch am Burn-out Syndrom beteiligt.
Die Nebennieren reagieren außerdem hypersensibel auf jegliche zusätzliche Anforderungen, ob psychisch, körperlich oder im Immunsystem.

 

Heilpraktikerin Andrea Vetter Haben Sie noch Fragen zum Speicheltest?
Andrea Vetter
Schlesierstraße 1
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